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Die Idee zu diesem Projekt entstand am Ende des letzten Jahres als die gesamte Klasse vergeblich nach Praktikums-Plätzen suchte. Also erstellten wir im Rahmen des „Tages der Menschen mit Behinderung“ eine PowerPoint-Präsentation mit dem Titel „WIR wollen gehört werden!“. In der PowerPoint stellt sich jeder Schüler der VAB b vor und berichtete über seine individuellen Wünsche und Probleme bei der Suche nach einem passenden Arbeitsplatz, auch jenseits von Corona. Als der Tag der Menschen mit Behinderung näher rückte, stellten wir uns die Frage, wie wir diesen Tag für uns nutzen können, um was zu bewirken. Wir beschlossen die PowerPoint an Herrn Weiß, Mitglied des Bundestages, die Agentur für Arbeit, den Integrationsfachdienst, die Abteilung 7 am Regierungspräsidium, sowie die Oberbürgermeister in Emmendingen und Freiburg und die Behinderten-Beauftragten der Wohnorte, aus denen die Schüler kommen, zu senden. Damit wollten wir auf uns aufmerksam machen und unsere Probleme im Alltag schildern. Anfangs waren wir skeptisch, dass wir überhaupt wahrgenommen werden. Eine Woche später kamen die ersten Rückmeldungen. Die Rückmeldung waren alle sehr positiv. Der Abgeordnete Herr Weiß von der CDU wollte sogar mit uns per Video-Anruf sprechen. Am 20.01.2021 haben wir uns mit Herr Weiß, der Agentur für Arbeit und dem IFD in einer Videokonferenz getroffen.PeterWeiss

Wir haben ziemlich viel besprochen, vor allem gab es einige Ergebnisse. Diese stellen wir ihnen im Folgenden vor.

  1. Ein Ergebnis war, dass Herr Weiß beim Busunternehmen wegen mehr Niederflurbussen auf dem Weg nach Wasser nachfragen möchte.
  2. Dann gab es noch das Thema Praktikumsplätze in den Corona-Zeiten.
    Hier lautet das Ergebnis, das Herr Finke (der Leiter der Agentur für Arbeit in Freiburg) mit der Handwerkskammer über Angebote für Praktikumsplätze spricht.
  3. Ebenfalls haben wir noch über das Thema Impfen geredet, dass es bei uns an der Schule die Möglichkeit geben sollte, das Personal auf den Wohngruppen zu Impfen. Dort hat das Personal engen Kontakt mit den Schülern. Das Ergebnis durch dieses Gespräch war, das Herr Weiß dieses Thema mitnimmt.
  4. Wir haben auch über Assistenz am Arbeitsplatz gesprochen.
    Das Ergebnis ist, dass Herr Weiß eine Vorstellung über das Thema Assistenz am Arbeitsplatz während Schulpraktika bekommen hat.
  5. Dann war noch das Praktikum als Türöffner ein Thema.
    Praktikumsplätze für Menschen mit Behinderung zu finden ist auch ohne Corona schwer.

Das Ergebnis lautet, dass die Agentur für Arbeit prüft, ob nicht generell Praktika im Bürobereich für Schüler*innen in der Agentur angeboten werden können.

  1. Es waren noch die Anlerntätigkeiten ein Thema.
    Hier geht es nicht um eine Vollausbildung, sondern darum eine Anlerntätigkeit zu finden. Also eine sinnvolle Tätigkeit und Arbeit, die jemand in einem Betrieb machen kann.
  2. Wir unser Anliegen geäußert, dass Anlerntätigkeiten & Praktika in öffentlichen Einrichtungen einfacher möglich sein müssten. Das Ergebnis war, das es uns ermöglicht werden soll, Anlerntätigkeiten & Praktika in öffentlichen Einrichtungen in einem betreffenden Beruf auszuprobieren.
  3. Wir haben auch über die Berufsorientierung gesprochen. Ohne Praktika ist das schwer zu machen. Es gibt Online-Angebote zur Berufsorientierung. Die sollte man sich auf jeden Fall anschauen.
  4. Wir haben auch das Thema besprochen, was nach der Schule kommt.
    Das Ergebnis lautet, dass wir Schüler die Möglichkeit haben, nach der Schule eine BVB-Maßnahme machen können.
  5. Es gab noch das Thema Schulzeitverlängerung.
    Das Ergebnis lautet, dass das nächste Schuljahr gut geplant werden muss, da man nie weiß, wie viele Schüler ins VAB kommen.
  6. Als letztes Thema gab es noch besseres Internet in der Esther-Weber-Schule.

Das Ergebnis dieses Themas lautet, dass wir einen Ansprechpartner bekommen haben. Dort können wir nachfragen, ob wir auf der Förderliste für schnelleres Internet im Landkreis draufstehen.

Aus unserem kleinen Projekt am Anfang ist ganz schön viel geworden.
Wir haben den Eindruck, dass wir doch ganz schön was bewegt haben.

Die Schüler des VAB