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Das Thema Ritter und Burgen kann man im Klassenzimmer erarbeiten. Viel mehr Spaß bereitet es aber eine Burg oder das was von ihr und ihrer Geschichte übrig geblieben ist selbst zu entdecken. Darum besuchten wir, die Klasse 4 a der Esther-Weber-Schule, die Hochburg bei Emmendingen. Dort wurden wir sehr herzlich von einer Edelfrau und einem Edelmann, unseren Burgführern, empfangen.

Ihre mittelalterliche Kleidung faszinierte uns und schon der Gedanke im Laufe des Tages ein echtes Schwert oder Teile einer Rüstung in den Händen halten zu können zogen uns in ihren Bann.

Sogleich erkundeten wir die Gegend rund um die Burgmauern. Wir entdeckten den ehemaligen Turnierplatz. Der lag auf dem heutigen Rebenstück vor dem Sexauer Aufgang. Danach erstürmten wir das Burginnere. Wir Schlanken gelangten einfach durchs Einmannloch ins Innere der Ruine. Für die Rollstuhlfahrer wurde das große Tor geöffnet. Holprig führte der Weg zum Verlies. Wer sich traute durfte mit rein. Dort gab es Gruseliges zu entdecken. Danach ging es ziemlich steil bergauf, an Mauern, Türmen und an der Kirche entlang. Darum wurden wir teilweise „auf Händen getragen“. Welcher Schüler kann das schon von sich behaupten? Weiter ging es an der Bäckerei vorbei bis zum Mühlrad, das ehemals von Ochsen gedreht wurde. Wusstet ihr, dass im Belagerungszustand bis zu 800 Personen auf der Burg versorgt werden mussten? Nahe des ehemaligen Rittersaals und der Kemenate entdeckten wir sogar ein in Stein gemeißeltes Brezelmaß. Für unser Empfinden fiel das aber viel zu klein aus. Nach unserem Museumsbesuch ging es die Eselstreppe hinunter zurück zum Eingang. - Tolle Erfindung, nur das Transporttier fehlte noch zu unserem Glück.

Falls ihr auch solch tolle Stunden auf der Hochburg erleben wollt, nehmt einfach Kontakt auf über: